Gönderen: camimiz.com ditib.net DİTİB Recklinghausen | 15/11/2010

Predigt zum Opferfest

Predigt zum Opferfest 2010

Das Opferfest

بِسْمِ اللهِ الْرَحْمٰنِ الْرَحِيِم
﴿ إِنَّا اَعْطَيْناكَ الكَوْثَرَ فََصَلِّ لِرَبِّكَ وَانْحَرْ إنَّ شَانِئَكَ هُوَ الابْتَرُ ﴾

Bismillahirrahmanirrahim
[Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen]
“Wahrlich, wir gaben dir reichlich. So bete zu deinem Herrn und opfere. Es ist vielmehr dein Widersacher, der abgeschnitten ist von Nachkommenschaft.”

[Sure
“Kevser”, Vers 1-3]

Verehrte Gemeinde,

wir begehen nun mit dem Opferfest das zweite unserer religiösen Hochfeste und sind heller Freude darüber, dieses wieder erleben zu dürfen. Lob und Dank seien unserem Herrn dafür, dass Er uns ein weiteres Mal an diesem Fest teilnehmen lässt. Lob und Segen seien auch auf unserem Propheten Muhammed, Allah segne ihn und schenke ihm Heil (A.s.s.H.).

Der heutige Tag ist für Millionen von Muslimen, die geeint sind im Glauben an die Existenz Gottes sowie im Glauben daran, dass Er Einer ist und die in diesem Glauben sich alle zur selben Gebetsrichtung hinwenden, ein außergewöhnlicher Tag. Wer an diesem Tag ein Tier opfert, bringt damit seine (eigene) Aufopferungsbereitschaft zum Ausdruck sowie seinen Dank für die Gaben, mit denen Er uns beschenkt hat.

Muslime, die sich an diesem Festtag in diesem gemeinsamen Bewusstsein in den Moscheen versammeln, hier Schulter an Schulter das Festtagsgebet verrichten und während dessen wieder gemeinsam “Allahu akbar” rufen, sind der beste Beweis für Einheit und Zusammenhalt und für einen felsenfesten Glauben. Religiöse Festtage spielen eine wichtige Rolle für unsere Religiosität und für unser soziales Leben. Sie lehren uns Solidarität und näher zu rücken, aber auch Einheit und Zusammenhalt und durch zusätzliche Gottesdienste und Gehorsamkeit das Wohlwollen Allahs zu erlangen.

Religiöse Festtage bieten uns eine besondere Gelegenheit, um unsere Freude zu teilen, Verstimmungen und Streitigkeiten untereinander wieder bei Seite zu legen und uns zu versöhnen, Freunde, Verwandte und Nachbarn zu besuchen sowie Waisenkinder und andere allein stehende Menschen zu erfreuen. Feindschaften und Egoismus gehören mit diesem Tag der Vergangenheit an.

Verehrte Muslime,

das Opfern ist ein Gottesdienst, der den Menschen Gott näher bringt. Um diesen Gottesdienst zu erfüllen, muss man ein hierfür geeignetes Tier auch in dieser Absicht darbringen und dabei die hierfür geltenden Bestimmungen beachten. Das Opfern als Gottesdienst fand unter den Muslimen ab dem zweiten Jahr der Hedschra Verbreitung. Ab diesem Jahr brachte unser Prophet (A.s.s.H.) jedes Jahr ein Opfertier dar. Es ghört zu den Gottesdiensten, die wir unter Einsatz des Vermögens verrichten. Es birgt für den Einzelnen wie für die ganze Gesellschaft eine Reihe von Nutzen. So beugt sich der einzelne Gläubige mit der Erfüllung dieses Gottesdienstes dem Willen Allahs und bringt damit zum Ausdruck, dass er sich seiner Dienerschaft Ihm gegenüber bewusst ist.

Wer von uns dazu in der Lage ist, sollte am Tage des Opferfestes als Erstes dem Befehl Allahs: “So bete zu deinem Herrn und opfere.”[1] folgend ein Opfertier darbringen. Opfertiere werden ausschließlich dargebracht, um damit Allahs Wohlwollen zu erlangen. Das Fleisch der Tiere wird zusammen mit den Familienangehörigen verzehrt, aber auch und gerade an Nachbarn und Gäste dargeboten sowie an Bedürftige verteilt.

Das Opfern hält in der Gesellschaft das Bewusstsein für Solidarität aufrecht und sorgt für sozialen Ausgleich. Insbesondere macht sich diese Funktion bemerkbar in Situationen, in denen Menschen sich kein oder nur im begrenzten Maße Fleisch leisten können. Das Opfern bringt dem Vermögenden bei, sein Vermögen im Dienste Allahs einzusetzen. Es bringt ihm bei das Teilen mit den Anderen, schützt ihn vor der Krankheit des Geizes und bewahrt ihn davor, zu sehr am Vermögen und damit an irdischen Dingen zu hängen. Den weniger vermögenden Menschen gibt es über die Vermögenden unter ihnen Anlass Allah zu danken.

Verehrte Muslime,

vergesst in diesen Tagen auch nicht die Taschrik-Takbirat. Diese setzen ein einen Tag vor dem ersten Festtag mit dem Morgengebet und enden am vierten Festtag mit dem Nachmittagsgebet.

Verehrte Gemeinde,

Festtage sind Tage der Freude. In diesen Tagen sollten wir daher auch selbst besondere Freude verbreiten. Hierzu gehört, dass wir unsere Ehepartner, unsere Kinder und unsere Eltern erfreuen, für unsere Verstorbenen beten, uns mit Allen versöhnen und wieder mit Allen zusammen rücken. Wir sollten nun unsere Religion, unseren Glauben, unsere Gottesdienste und unsere moralisch-ethischen Werte ausleben und diese hoch halten. Fern sollten wir uns halten von Verbotenem und von Sünden und die Rechte der Anderen respektieren. Hass und Groll sollten wir nun ablegen, einander Grüßen und zum Fest gratulieren.

Und ich gratuliere an dieser Stelle allen Muslimen, die heute ihren Herzen und dem Ruf ihres Glaubens folgend die Moscheen füllen zum Opferfest. Möge dieses Fest uns, unseren Familien, der Gesellschaft, in der wir Leben und der ganzen Menschheit Wohl bringen.

[1] Kevser, 2

Dr. Ersan Özten, Religionsbeauftrater der Zentralmoschee von Nürnberg


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