Gönderen: camimiz.com ditib.net DİTİB Recklinghausen | 17/11/2010

Katholische Pfarrer besuchen Muslime

Katholische Pfarrer besuchen Muslime

Von Hermann Böckmann am 17. November 2010

RECKLINGHAUSEN. Tausende Muslime feiern in diesen Tagen auch in Recklinghausen das Opferfest. Zum höchsten Feiertag überbrachten Ex-Gastkirchen-Pfarrer Bernhard Lübbering und sein Nachfolger Ludger Ernsting gleich in drei muslimischen Kulturvereinen gute Wünsche.

Sie erschienen zu den Feiertagsgebeten bei der Islamischen Kulturunion an der Bochumer Straße, beim Verband Islamischer Kulturzentren (VIKZ) und der Ditib-Moschee. „Diese Besuche haben für die Muslime einen hohe Symbolkraft. Sie dienen dazu, dass Zusammenleben und das gegenseitige Verständnis zu verbessern“, freute sich Ensar Kurt, Vorsitzender des Integrationsrates.

„An den Feiertagen sind auch Leute in der Moschee, die sonst nicht regelmäßig kommen. Dass auch sie mitbekommen, dass es ein friedliches Miteinander von Muslimen und Christen in unserer Stadt gibt, ist ein besonderer Nebeneffekt. Das spricht sich schließlich auch in den muslimischen Familien herum“, sagte Kurt im Gespräch mit der RZ.

Beim Opferfest gedenken die Muslime des Propheten Abraham gedacht, der nach muslimischer Überlieferung die göttliche Probe bestanden hatte und bereit war, seinen Sohn Ismael Allah zu opfern. Als Allah seine Bereitschaft und sein Gottvertrauen sah, gebot er ihm Einhalt und Ibrahim und Ismail opferten daraufhin voller Dankbarkeit im Kreis von Freunden und Bedürftigen einen Widder.

Und so gehört auch heute das Schlachten eines Tieres für Muslime, die sich dies finanziell leisten könne, zum Opferfest als Ritual dazu. Das Fleisch wird dann unter Armen und Bedürftigen verteilt. „Das muss nicht in der eigenen Heimat sein. Es gibt durchaus auch Muslime, die über Organisationen im Internet ein Tier kaufen, dass in Pakistan geschlachtet wird. Die Kosten dafür liegen zwischen 100 und 200 Euro“, berichtet Kurt. Nach dem Gebet in der Moschee besuchen Muslime Verwandte und Freunde. „Es geht insbesondere darum, soziale Bindungen zu stärken.

Quelle: http://www.recklinghaeuser-zeitung.de/lokales/recklinghausen/Katholische-Pfarrer-besuchen-Muslime;art1000,333981


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