Gönderen: camimiz.com ditib.net DİTİB Recklinghausen | 04/05/2011

Studienreise der christlich islamischen Arbeitsgemeinschaft nach Türkei

Studienreise der christlich islamischen Arbeitsgemeinschaft nach Türkei

Ein Bericht von CIAG-RE Geschäftsleiter Dr. Jürgen Schwark, 03.05.2011 Recklinghausen;

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Studienreise der CIAG nach Konya/Türkei war ein großer Erfolg

Müde, aber voller positiver Eindrücke kehrten 14 Mitglieder der Christlich – Islamischen Arbeitsgemeinschaft Recklinghausen von einer 6tägigen Reise in die Türkei zurück. Auf dem Programm standen die Stadt Konya, ein religiöses Zentrum der Türkei, die faszinierende Landschaft um Göreme in Kappadokien und die Keramikstadt Kütahya.

Konya, der Ort, an dem der berühmte Mystiker Mevlana (1205-1273) gewirkt hat, bildete den Schwerpunkt der Reise. Nach einem informativen Empfang beim Bürgermeister wurde das Mevlana – Mausoleum besucht. Es entstand als Klosterkomplex für den Mevlana – Mönchsorden, der 1924 von Atatürk aufgehoben wurde. Das Mausoleum ist heute ein Museum, wird aber von vielen Muslimen als Ziel einer Pilgerreise gesehen. Der weltweit bekannte Tanz der Derwische wird auch als eine kulturelle Tradition weiter gepflegt. Wir hatten die Chance, eine Aufführung in einem großzügig errichteten Kulturzentrum zu bestaunen.

Ein Gespräch mit dem Müfti, dem obersten Religionsbeamten Konyas, gab Auskunft über die religiöse Situation in der Türkei. Allein in der Provinz Konya gibt es 3000 Moscheen, dazu 4000 Imame. Viele Moscheen sind in den letzten 20 Jahren errichtet worden. Für die Zukunft stehen im religiösen Bereich sicher manche Veränderungen an, denn mehrfach wurde uns bestätigt, was uns sehr überraschte: bis zu 80% der Theologiestudenten sind Frauen!

Bewegend war der Besuch der kleinen katholischen Paulus – Kirche im Zentrum der Stadt. Sie wurde 1919 für Franzosen errichtet, die beim Bau der Eisenbahn beteiligt waren. Heute ist sie Anlaufstelle für Christen, die in Konya leben. für Pilger auf den Spuren des Paulus und Asylanten. Zwei italienische Ordensfrauen betreuen das Gebäude und die Menschen, die dorthin kommen.

Kappadokien, ehemals eine Kernprovinz des frühen Christentums, weist viele Spuren dieses Christentums auf. Besonders eindrucksvoll sind die großartigen, weitgehend gut erhaltenen Wandmalereien in den ca. 150 Höhlenkirchen rund um Göreme. Viele sind nur über Leitern zu erreichen.

Einen weiteren Akzent brachte die Fahrt nach Kütahya, einer aufstrebenden Stadt mit langer Geschichte und vielen ehrgeizigen Zielen für die Zukunft. Viele Bodenschätze und 7 Thermalquellen sind die Grundlage für die positive Entwicklung von Industrie und Tourismus. Ein Empfang beim Bürgermeister war informativ und beeindruckte durch große Gastfreundschaft.

Die Gruppe, die aus elf Christen und drei Muslimen bestand, führte viele Gespräche und konnte sich bei der Fahrt durch das Land überzeugen, dass die Türkei zur Zeit wirklich ein Land im Aufbruch ist.

Dr. J. Schwark


Responses

  1. Ein toller Bericht, ich wusste nicht das man dort so engagiert ist. Viele Grüße, Werner


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